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Konjunkturhoch

Jobmotor Handel baut weiter Beschäftigung auf

Der Einzelhandel baut als Folge des Konjunkturhochs weiter Beschäftigung auf. Nach den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren in der Branche in Deutschland zum Stichtag 31. März 2015 insgesamt

30.000 Beschäftigte mehr tätig als im Vorjahr.

„Der Jobmotor Handel läuft weiter rund. Die Unternehmen stellen auch weiterhin Leute ein“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dabei ergibt sich die Zahl aus einem Zuwachs von 60.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und einem Rückgang um 30.000 bei den Minijobs.

„Damit haben sich die Minijobs im Handel seit dem Jahr 2011 um über 100.000 reduziert. Das macht eindrucksvoll deutlich, wie stark der Trend in der Branche zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung geht“, so Genth weiter. Die Zahlen zeigten einmal mehr, dass sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Handel nicht durch Minijobs verdrängt würden. Minijobs federten vor allem die Spitzenbelastungen ab. Insgesamt machen Minijobs mit etwa 15 Prozent nur einen geringen Teil des gesamten Arbeitszeitvolumens im Einzelhandel aus. Der Einzelhandel ist mit drei Millionen Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Indem der Handel Produkte und Dienstleistungen anderer Branchen in Anspruch nimmt, sichert er dort indirekt weitere 1,4 Millionen Arbeitsplätze.

23. Oktober 2015 von Pressemitteilung

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