
Angepasste Vertriebsstrategie
Kona definiert neue Kernmärkte in Europa
Die vergangenen Jahre waren turbulent für Kona, das Ende der 90er Jahre und bis weit in die Nuller-Jahre hinein seine Blütezeit im Zuge des Freeride-Booms erlebt hatte. Nach zwei Besitzerwechseln macht sich die Marke nun daran, ihr europäisches Vertriebsnetz Schritt für Schritt neu aufzubauen. Dabei legt sie ihren Fokus laut Andreas Hofmann, General Manager von Kona Europe, zunächst auf eine Reihe von Kernmärkten. Diese umfassen außer Frankreich, Deutschland und Österreich die Benelux-Region und Finnland.
Fachhändler anderer Länder, dazu zählt auch die Schweiz, werden ab 1. Januar 2026 nicht mehr von Kona beliefert. Um die Präsenz in diesen Ländern aber nicht ganz aufzugeben, wird allenfalls die Zusammenarbeit mit einem exklusiven Verkaufspunkt in diesen Märkten angestrebt, bei hoher Nachfrage eventuell auch mit zweien.
Viel Bewegung zuletzt
Im Jahr 2022 wechselte die Marke unter das Konzerndach von Kent Outdoors, und Mitte 2023 wurde Jim „Jimbo“ Holmstrom nach mehr als 28 Jahren als General Manager von Kona Europe durch den Franzosen Frank Heissat abgelöst. Zugleich wurde Andreas Hofmann zum European Sales Manager befördert. Nach dem Platzen der Pandemie-Blase trennte sich Kent Outdoors bereits m Frühjahr 2024 wieder von der Marke, velobiz.de berichtete .
Mit Dan Gerhard und Jake Heilbron kehrten die beiden Gründer ans Ruder des Veloherstellers aus dem Nordwesten der Vereinigten Staaten zurück, und diese beförderten Hofmann zum General Manager von Kona Europe. Im Mai 2025 konnte mit Charles Russell zudem ein erfahrener Branchenakteur für die Bereiche Vertrieb und Marketing an Bord geholt werden, velobiz.de berichtete .
Verknüpfte Firmen abonnieren
für unsere Abonnenten sichtbar.