
Neue Umfrageergebnisse
Konsumklima verharrt auf niedrigem Niveau
Eine Erholung bei der Verbraucherstimmung lässt weiter auf sich warten. Für den Juli melden die Konsumforscher aus Nürnberg in ihrer monatlich erscheinenden Konsumklimastudie insgesamt sogar einen leichten Rückgang. Dieser ist vor allem auf niedrigere Einkommenserwartungen sowie eine höhere Sparneigung zurückzuführen. Die Anschaffungsneigung wie auch die Konjunkturerwartungen entwickelten sich im Vergleich dazu etwas positiver.
„Die Verbraucherstimmung bleibt weitestgehend unverändert“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Die Anschaffungsneigung verzeichnet zwar einen moderaten Anstieg, bleibt aber nach wie vor sehr verhalten. Die Einkommensaussichten verzeichnen wieder einen leichten Rückgang und die Sparneigung zieht wieder moderat an. Die anhaltende Verunsicherung führt dazu, dass viele Haushalte beim Konsum nach wie vor zurückhaltend bleiben“.
Konjunktur und Preise
Die Konjunkturerwartungen der Verbraucher verbessern sich diesen Monat zum dritten Mal in Folge. Der Indikator steigt um weitere 2,4 Zähler auf -6,3 Punkte. Der Pessimismus geht weiter zurück. Dennoch rechnet die Mehrheit der Verbraucher mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den kommenden zwölf Monaten.
Mit dem Auslaufen des Tankrabatts Ende Juni sind die Preise an den Zapfsäulen spürbar gestiegen, was sich in den Preiserwartungen der Verbraucher widerspiegelt. Der entsprechende Indikator legt leicht um 0,8 Zähler auf -2,1 Punkte zu und signalisiert, dass die Inflationssorgen zuletzt wieder etwas zugenommen haben.
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