
Keine neuen Verträge mehr möglich:
Leasing-Gesellschaften von Pon-Bike sperren Accell-Marken
Entsprechende Rundmails landeten vorgestern in den Postfächern von Fachhandelspartnern der beiden Leasinggeber. Konkret benannt werden die Marken Haibike, Ghost, Winora, Babboe, Lapierre, Koga, Raleigh, Batavus, Sparta, Carqon und Van Nicholas sowie Zubehör der Accell-Eigenmarke XLC. Dort heißt es, dass für diese Fahrradmarken der Accell-Gruppe ab sofort keine neuen Leasinganträge mehr über die entsprechenden Portale eingereicht werden können. Bereits eingereichte Anträge, bei denen die Prüfung noch läuft, sind nicht betroffen.
Eine Anfrage von velobiz.de an Business Bike über die Hintergründe der Entscheidung blieb unbeantwortet mit dem Hinweis auf "laufende interne Prozesse und Abstimmungen mit unseren Partnern".
Die beiden niederländischen Branchenriesen Pon-Bike und die Accell Group duellieren sich schon seit Jahren um die Marktführerschaft im europäischen Fahrrad- und E-Bike-Sektor. Während Accell über Jahrzehnte mit traditionsreichen Fachhandelsmarken wie Haibike, Ghost, Winora, Batavus und Lapierre die europäische Marktführerschaft beanspruchte, baute der Mischkonzern Pon seine Fahrradsparte durch Übernahmen – darunter Derby Cycle (Kalkhoff, Focus), Gazelle, Urban Arrow sowie die Bikesparte von Dorel-Sports (Cannondale, GT) – konsequent zu einem globalen Schwergewicht aus. Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Konzernen ist die vertikale Integration bei Pon-Bike über konzerneigene Leasing-Anbieter sowie Fahrradabo-Anbieter wie zum Beispiel Swapfiets.
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