
Premiere in Carbon
Maxx stellt neues E-Enduro vor
Das Fab4 ELA markiert für Maxx einen doppelten Meilenstein: Es ist sowohl das erste Carbon-Bike als auch das erste Carbon-E-Bike der Marke. Der Rahmen besteht aus einer hochmodularen Carbonfaser-Epoxyd-Matrix. Eine gezielte Schichtarchitektur verstärkt den Rahmen an den mechanisch besonders beanspruchten Stellen, wie der Motoraufnahme, dem Tretlagerbereich, dem Oberrohr und dem kompletten Hinterbau. Ziel dieser Konstruktion ist ein minimales Gewicht bei gleichzeitig hoher Torsionssteifigkeit. Hierzu betont der Hersteller: „Steifigkeit ist kein Wert auf dem Papier – sie ist das, was du spürst, wenn du aus der Kurve herausbeschleunigst.“
Antriebssystem und Leistungswerte
Das Herzstück eines E-Enduros ist der Motor. Maxx setzt beim Fab4 ELA auf das Avinox M2S Antriebssystem. Der Motor wiegt 2,6 kg und liefert eine Spitzenleistung von 1500 Watt. Im Boost-Modus erreicht das System ein Drehmoment von bis zu 150 Nm, wobei das Unterstützungsverhältnis zwischen 50 % und 800 % liegt. In der Beschreibung heißt es dazu: „Zahlen, die sprechen. Ob steile Rampen, technisches Gelände oder langer Anstieg – der M2s liefert exakt dann Kraft, wenn du sie brauchst. Sofort, präzise, ohne Ruckeln.“
Beim Energiespeicher können Kunden zwischen zwei herausnehmbaren Akku-Varianten mit 600 Wh oder 800 Wh wählen, die auf modernen 21700-Zellen basieren. Gesteuert wird das System über ein im Rahmen integriertes 2-Zoll-OLED-Farbdisplay, das über eine automatische Helligkeitsanpassung verfügt und auch mit Handschuhen bedienbar ist.
Fahrwerk und Geometrie
Die Geometrie des Fab4 ELA basiert auf dem bewährten Fab 4 ELS-Referenzsystem, wurde jedoch für den Einsatz im Enduro-Bereich weiterentwickelt. Ein vollständig neu konstruierter „Rocker Link“ passt die Hinterbaukinematik an die spezifischen Anforderungen eines E-MTBs an. Dies beinhaltet einen progressiven Druckanstieg in der Endphase, eine verbesserte Sensibilität im Ansprechverhalten (Sag) sowie eine optimierte Anti-Squat-Charakteristik beim Antritt. Das Ziel ist ein Fahrwerk, das Agilität mit Laufruhe verbindet.
Individualisierung und Fertigung
Ein wesentlicher Aspekt des neuen Modells - und für Maxx standesgemäß - ist die weitgehende Personalisierung. Neben technischen Komponenten wie Reifen, Bremsen und Fahrwerk bietet Maxx eine Besonderheit bei der optischen Gestaltung an. Durch einen eigenen Lackierbetrieb in Rosenheim ist es möglich, den Carbonrahmen individuell zu gestalten. Neben 50 Standardfarben kann jeder beliebige Farbcode, etwa von Fahrzeugen oder Unternehmen, realisiert werden, was das Rad im Carbon-Segment von der Serienfertigung abhebt.
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