
Handel fordert von der Politik:
Mutige Reformen auf den Weg bringen
Der Fokus müsse demnach auf wirkungsstarken Reformen liegen. Als wesentliche Aktionsfelder wird der Bürokratieabbau, die Reform der sozialen Sicherungssysteme und die Erleichterung von Investitionen identifiziert. Daneben müsse Deutschland auf technologischen Fortschritt setzen und bessere Bildungsstrukturen schaffen.
Anlässlich der Studienvorstellung weist der HDE darauf hin, dass die Bundesregierung in ihrem ersten Regierungsjahr zwar wichtige Maßnahmen angekündigt hat, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Viele Vorhaben befinden sich aber noch in der Planungsphase, während der Druck auf die Unternehmen unverändert hoch ist. „Die strukturelle Schwäche ist Ergebnis von Versäumnissen der letzten Jahre. Nun sind mutige Reformen notwendig. Stückwerk und Einzelmaßnahmen reichen nicht aus“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Der Handel erwartet von der Politik mehr Entschlossenheit, mehr Tempo und spürbare Entlastungen. 2026 muss zum Jahr der Reformen werden. „Die jetzt zur Entscheidung anstehenden Reformen müssen in ihrer Gesamtheit zur Überwindung der Wirtschaftskrise, Stabilisierung der Sozialsysteme und mehr Investitionen der Unternehmen in Deutschland führen. Je länger notwendige Entscheidungen hinausgezögert werden, desto größer werden die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen sein“, so Genth weiter.
Die zitierte Studie steht kostenlos zum Download bereit.
Verknüpfte Firmen abonnieren
für unsere Abonnenten sichtbar.