
Schließungen im In- und Ausland
Neuer Hervis-Eigentümer stellt Filialnetz auf den Prüfstand
Im Januar gab die Spar-Gruppe den Verkauf der österreichischen Sporthandelskette Hervis bekannt. Nach 50 gemeinsamen Jahre trennten sich die Wege, die deutschen Investoren Sven Voth und Udo Schloemer übernahmen Hervis, velobiz.de berichtete , wenige Wochen später gab es dann auch personelle Veränderungen an der Unternehmensspitze, velobiz.de berichtete .
Filialschließungen
Ausgegebenes Ziel der neuen Eigentümer war bei der Übernahme, Hervis neu zu positionieren und wieder flott zu machen. Dabei kommt es jetzt offenbar zu einer Reihe von Filialschließungen, wie die österreichische Wirtschaftspresse berichtet. Demnach fallen 17 Filialen im Heimatmarkt den Plänen zum Opfer, sie sollen im Laufe des Jahres geschlossen werden. Teilweise läuft dort bereits ein Räumungsverkauf. In Österreich betreibt Hervis derzeit 93 Filialen.
Und die verbliebenen vier Hervis-Filialen in Deutschland? In den Filialen Neumarkt und Amberg in der Oberpfalz läuft ebenfalls bereits ein Räumungsverkauf, ebenso in Garmisch-Partenkirchen, wo die Hervis-Filiale im Juli dicht machen soll. Interessantes Detail: Die neuen Hervis-Inhaber haben zwischenzeitlich die Tochtergesellschaften in Slowenien, Kroatien und Deutschland an einen nicht näher benannten Investor weiterverkauft, der daraufhin bei allen Hervis-Standorten außerhalb Österreichs die Reißleine gezogen hat.
In den Hochzeiten hatte Hervis in Süddeutschland sogar neun Filialen betrieben – jetzt folgt also der Rückzug hierzulande.
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