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Alteos Rad-Talk

Neues digitales Netzwerk-Format für den Fachhandel ist gestartet

Rund 80 Fachleute aus der Fahrradbranche folgten der Einladung von Fahrradversicherer Alteos zum ersten Rad-Talk – einem neuen, digitalen Netzwerk-Format. Drei Leitfragen standen dabei im Raum. Zwei weitere Termine sind bereits fest eingeplant.

„Echter Fortschritt entsteht, wenn wir Wissen teilen und Themen gemeinsam weiterdenken –genau da setzen wir mit den AlteosRad-Formaten an. Der erste AlteosRad-Talk bot der Branche eine neue Plattform für Austausch und praxisnahe Impulse – vom klassischen Einzelhändler bis zum Multi-Store-Konzept: praxisnah, strategisch und direkt umsetzbar", erklärt Dominique Lellek, Chief Marketing Officer Alteos, den Antrieb für die Organisation der Veranstaltung. Mit 106 Anmeldungen und knapp 80 Teilnehmenden sei der Auftakt ein voller Erfolg gewesen.
Moderiert von Sissi Pärsch, stand das Veranstaltungsdebüt ganz im Zeichen des ersten Alteos-Rad-Reports velobiz.de berichtete und der Frage: Wie finden Fahrradfachhändler ihr klares Profil – und welche Kommunikationskanäle sind dabei relevant?

Die Einordnung übernahm Karla Sommer, ehemalige Radsportlerin und heute erfahrene Vertriebsstrategin. Sie zeigte praxisnah, wie sich Händlerinnen und Händler im Wettbewerb differenzieren können – nicht über Preis, sondern über Haltung und Service. Die Datengrundlage lieferte der AlteosRad-Report. „2026 wird mehr denn je zählen, wofür ein Händler steht – mit klarem Profil, echtem Service und einem Fokus auf die Kundenerfahrung statt auf Rabatte“, so Sommer.
Im Rad-Talk zeigte sich: Positionierung bleibt ein zentrales Thema für den stationären Handel – statt Masse zu bedienen, geht es um Fokus, Authentizität und Priorisierung. Digitale Kommunikation gehört in den Fokus. Denn junge Kundinnen und Kunden erleben den Fachhandel lange bevor sie den Laden betreten über YouTube oder Google-Bewertungen. „Wer mutig digital ist, macht sein Geschäft relevanter –für alle Kundengruppen“, betonte Sommer.

Um die eigene Positionierung klarer zu gestalten, gibt sie drei Leitfragen an die Hand:
• Wofür stehe ich als Händler? Was sind meine klaren Kernbotschaften und Werte?
• Biete ich ein passendes Angebot für meine Zielgruppe? Oder sollte ich neue Zielgruppen ansprechen –etwa jüngere Menschen oder Frauen?
• Schöpfe ich das Potenzial meines Teams aus? Gibt es Möglichkeiten, Kommunikations- und Serviceaufgaben auf mehrere Köpfe zu verteilen, um sichtbarer und nahbarer zu werden?

Fokus schlägt Vielfalt

Karla Sommers zentrale Botschaft: „Fokus schlägt Vielfalt.“ Händlerinnen und Händler, die ihre Stärken kennen, klare Schwerpunkte setzen und diese sichtbar kommunizieren, werden auch in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich sein. „Ich möchte auch nochmal unterstreichen, dass die unter 35-Jährigen und Frauen perspektivisch eine wichtige Zielgruppe für den Handel darstellen. Wer ihre Erwartungen versteht und ernst nimmt, wird wachsen. Entscheidend ist, Alters- und Geschlechterunterschiede bewusst zu berücksichtigen und digitale wie analoge Stärken zu kombinieren. Das ist kein Entweder-oder, sondern der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg.“

Weitere Termine

Weitere Termine sind bereits geplant:
26.11. – Stefan Neidert& Yves Schleich (KarlvonDrais, Frankfurt)
16.12. –Andreas Brüning (Isicargo, Berlin) Moderation: Sissi Pärsch, Bike-Journalistin und Branchenexpertin

10. November 2025 von Jürgen Wetzstein

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