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Im ehrwürdigen Rahmen der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin, vis-a-vis vom Reichstag, trafen sich gestern Fahrradbranche und Bundespolitik zum Dialog.
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ZIV, VSF und ADFC ziehen an einem Strang

Parlamentarischer Abend rückt das Fahrrad in den Fokus der Politik

„Die wirtschaftliche Bedeutung des Fahrrades in Deutschland“ - unter diesem Motto fand am Abend des 04. November 2015 der erste gemeinsame Parlamentarische Abend von Industrie, Handel und Tourismus in den Räumen der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin statt. Das Thema Fahrrad als Wirtschaftsfaktor und nicht zuletzt das fachkundig besetzte Podium, bestehend aus Experten aus Industrie, Handel und Tourismus sowie den radverkehrspolitischen Sprechern aller Bundestagsfraktionen, lockten am frühen Mittwochabend zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft in das ehemalige Reichstagspräsidentenpalais am Friedrich-Ebert-Platz.

Im ehrwürdigen Rahmen der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin, vis-a-vis vom Reichstag, trafen sich gestern Fahrradbranche und Bundespolitik zum Dialog.Bernhard Lange, in seiner Funktion unter anderem als Präsident des ZIV, forderte von der Politik große Strategien in Sachen Radverkehr. Doch das funktioniere nur, wenn man daraus eine Chefsache mache.Albert Herresthal sagte, dass das Fahrrad auch deshalb viele überrascht, weil dessen Potenzial noch unterschätzt werde. Und: "Ohne den Fachhandel würde das System Radverkehr nicht funktionieren."Burkhard Storck vom ADFC hob die besondere Stellung des Fahrradtourismus in Deutschland hervor: "Hier sind wir international bereits das Kopenhagen."In der abschließenen Podiumsdiskussion lieferten sich die Bundestagsparteien und Branchenvertreter einen zum Teil sehr kontroversen Meinungsaustausch.

Die Parlamentarische Gesellschaft war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Kernaussage der Veranstaltung: „Oft als wirtschaftlicher Faktor unterschätzt, ist das Fahrrad auf der Überholspur und voll im Trend - immer mehr Menschen fahren im Alltag und in der Freizeit Rad. Längst ist das Fahrrad auch ein bedeutendes Wirtschaftsgut. Es sichert rund 280.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Die deutsche Fahrradindustrie ist weltweiter Impulsgeber für Innovationen, der Fachhandel sichert Qualität und Individualität des Verkehrsmittels Fahrrad ab und der Fahrradtourismus sorgt für Wertschöpfung vor allem im ländlichen Raum.“

Dementsprechend zeigten sich auch die Verantwortlichen von ZIV, VSF und ADFC sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Eine solch hochkarätig besetzte Expertenrunde aus Wirtschaft, Tourismus und Politik trifft sich nicht alle Tage und dies ist neben der Attraktivität des Fahrrads auch der Zusammenarbeit der drei Verbände zu verdanken.

Fazit: Das Fahrrad begeistert die Menschen und rückt zunehmend in den Fokus der Politik als idealer Mobilitätspartner für den Individualverkehr der Zukunft.

5. November 2015 von Pressemitteilung

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