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Zielsetzung bis 2025

Pierer Mobility AG strebt E-Bike-Umsatz von 500 Mio. EUR an

Die Pierer Mobility AG weist in den soeben veröffentlichten Kennzahlen für das Jahr 2020 einen deutlichen Anstieg bei den Verkaufszahlen der E-Bike-Marken Husqvarna und R Raymon aus. Doch die mittelfristigen Ziele sind weit höhergesteckt.

Der österreichische Motorrad- und E-Bike-Hersteller Pierer Mobility AG blickt auf ein bewegtes Jahr 2020 zurück. Zum Jahresbeginn gab das Unternehmen beispielsweise die vollständige Übernahme des E-Bike-Herstellers Pexco GmbH bekannt velobiz.de berichtete und positionierte den Bereich neu innerhalb des Konzerns, dessen Kerngeschäft im Bereich Motorrad liegt.
Der Bereich E-Mobilität und insbesondere das E-Bike-Segment soll in den kommenden Jahren jedoch weiter ausgebaut werden und eine deutlich stärkere Rolle im Konzern spielen, wie das Unternehmen in den soeben veröffentlichten vorläufigen Konzern-Kennzahlen für das Jahr 2020 ankündigt. Man wolle sich dort mittelfristig „zu einem bedeutenden Player entwickeln“ und hat sich bis zum Jahr 2025 zum Ziel gesetzt, den jährlichen Umsatz auf 500 Mio. EUR zu schrauben. Eine wichtige Rolle soll dabei offensichtlich die internationale Expansion spielen. Bislang wurden die E-Bikes der Marken Husqvarna und R Rayomon ausschließlich in der DACH-Region angeboten. Das wird sich ändern, wie das Unternehmen ankündigt: „Bereits in 2021 soll der Vertrieb von E-Bikes außerhalb des DACH-Raums in Europa ausgerollt werden, ab 2022 auch in Nordamerika.“ Dabei will das Unternehmen auch ausgewählte Motorradhändler ins Vertriebsnetz für E-Bikes aufnehmen. Denkbar ist, dass insbesondere die spanische Marke Gasgas diesbezüglich eine wichtige Rolle spielen wird velobiz.de berichtete .

56.000 E-Bikes

Im Jahr 2020 hat die Pierer Mobility AG etwas mehr als 56.000 E-Bikes der Marken Husqvarna und R Raymon abgesetzt, das ist ein Plus von 33 % im Vergleich zum Vorjahr. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2020 verkaufte das Unternehmen etwas mehr als 270.000 Motorräder weltweit (Vorjahr 280.099 Stück), 212.713 unter der Marke KTM, 49.046 unter der Marke Husqvarna und 8.648 Motorräder unter der Marke Gasgas. Insgesamt stieg der Konzernumsatz leicht auf 1,530 Mrd. EUR (Vorjahr. 1,520 Mrd. EUR). Der Gewinn (EBIT) sank dabei auf 107,2 Mio. EUR (Vorjahr: 131,7 Mio. EUR). Die Zahl der Mitarbeiter stieg in diesem Zeitraum um 218 auf 4586. Über 3800 Mitarbeiter sind dabei in Österreich beschäftigt.

Neben der vollständigen Integration des E-Bike-Segments und der Etablierung von Gasgas als dritte Konzernmarke will das Unternehmen im Jahr 2021 in Kooperation mit dem indischen Hersteller Bajaj die Entwicklung von mehreren Elektrozweiradmodellen vorantreiben. Zudem soll der erste E-Scooter der Marke Husqvarna im Jahr 2022 vorgestellt werden. Und nicht zuletzt will man im chinesischen Motorradmarkt weiter Fuß fassen. Hier sollen gemeinsam mit dem chinesischen Joint-Venture Partner CFMOTO die Aktivitäten verstärkt werden.

5. Februar 2021 von Jürgen Wetzstein

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