
Solide Geschäftsentwicklung
Pon Holdings unterstreicht starke Position bei Fahrrad und Automobil
In Summe setzte Pon Holdings in beiden Geschäftsbereichen 9,7 Mrd. Euro um. Das Familienunternehmen investierte im vergangenen Jahr gezielt in seine Mobilitätsstrategie, wobei der Schwerpunkt auf der Stärkung des Automobilnetzwerks und der Erweiterung des Fahrradportfolios lag. Gleichzeitig wurden Effizienzmaßnahmen umgesetzt, um besser gegen anhaltende Marktunsicherheiten gewappnet zu sein. „Unsere Organisation hat sich zu einem fokussierten Mobilitätsunternehmen mit einem breiten und diversifizierten Portfolio entwickelt. Das macht uns widerstandsfähig in einem herausfordernden Markt, der von globalen Spannungen und wirtschaftlichem Druck geprägt ist“, so der scheidende CEO Janus Smalbraak, der am 1. April den Stab an Christian Dahlheim übergab velobiz.de berichtete .
Die Fahrradsparte Pon.bike agierte in einem anspruchsvolleren Markt, konnte den Umsatz jedoch bei rund 2 Milliarden Euro stabilisieren und blieb profitabel, heißt es von Pon. Regionale Unterschiede seien deutlich erkennbar: Während sich der niederländische Markt erholt, stehen Deutschland und die USA weiterhin unter Druck.
Zudem weist Pon.bike auf eine neue Portfoliostrategie hin, mit der Fahrradhändler das breite Markenangebot besser nutzen können. Darüber hinaus sei auf die weitere Optimierung von Einkauf und Produktion gesetzt worden, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Im Jahr 2025 wurden zudem mehr als 20 neue Fahrradmodelle auf den Markt gebracht. Zu der Entwicklung im Leasing-Sektor heißt es von Pon, dass die Tochterunternehmen Lease a Bike und BusinessBike im Jahr 2025 stabile Ergebnisse erzielt hätten. Unterstützt durch steuerliche Anreize in Deutschland und den Niederlanden wachse dort das E-Bike-Leasing weiterhin.
E-Bikes dominieren weiterhin den Markt und machen mittlerweile 55 % der Lieferungen an Händler aus.
Blick nach vorne
Für dieses Jahr erwartet Pon weiterhin durchwachsene Marktbedingungen. Es bleibe auch 2026 eher schwierig. Man setze dennoch auf Wachstum und Innovationen: „Die Marktbedingungen werden sich in diesem Jahr wahrscheinlich nicht verbessern“, fährt Dalheim fort. „Deshalb sind unsere Programme auf Effizienz ausgerichtet, und die Nutzung unserer starken Marken und unserer internationalen Präsenz ist wichtiger denn je. Das ermöglicht es uns, weiterhin in die Zukunft zu investieren.“
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