
DT-Technologie für den Nachrüstmarkt
Reserve Wheels baut Kooperation mit DT-Swiss aus
Im September lüftete DT Swiss den Schleier über der „DF-Technologie“, wobei „DF“ für „Degree of Freedom“ steht: In den „DEG Ratchet“-Freilauf integriert, bietet diese Konstruktion eine simple Möglichkeit, den Hinterbau unterschiedlich stark vom Antrieb zu entkoppeln (velobiz.de berichtete) . Zu diesem Zweck lässt sich im Freilauf über eine Scheibe ein Leerweg von 0°, 10° oder 20° einstellen - und das ohne Werkzeug. Dabei sorgt der Leerweg im Freilauf dafür, dass es zu keinem Pedalrückschlag kommt und dass die Hinterrad-Federung ihr volles Potenzial entfalten kann.
Diese Lösung ist klar für Mountain Bikes mit viel Federweg gedacht, die bergab an ihre Grenzen gebracht werden. Ursprünglich als Laufrad-Eigenmarke vom Mountainbike-Spezialisten Santa Cruz gestartet, operiert Reserve Wheels nun unter dem Dach von Pon.Bike und bietet außer Mountainbike-Laufrädern auch solche für Rennvelos und Gravelbikes. Einer der Bestseller ist die Kombination von Carbon- und Alu-Felgen mit Naben aus der 350er-Serie von DT Swiss mit überdimensioniertem DEG-Freilauf und den bewährten Zahnscheiben mit 90 Zähnen.
Neu bietet Reserve Wheels für alle Laufräder mit diesen Naben auch eine Option mit „DF Technologie“ an. Auf dem Aftermarket ist das eine Premiere, die Reserve Wheels exklusiv für sich reklamieren kann. Und aus Sicht von DT Swiss ist dies ein willkommener Schritt, der die Bekanntheit der „DF-Technologie“ und damit auch die Nachfrage erhöhen dürfte. Für Endverbraucher verspricht diese Kooperation außer einer Optimierung der Fahrwerksfunktion ihres Mountain Bikes auch eine problemlose Versorgung mit Ersatzteilen von DT Swiss.
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