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Otto Chrons und Pierluca Sartorello
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ONE E-Bike-Motor

Revonte schließt Produktionspartnerschaft in Europa

Revonte ist bereit für die Serienfertigung des ONE E-Bike-Motors. Welche Rolle dabei ein neu gewonnener Produktionspartner aus Deutschland spielt.

Nach über drei Jahre Entwicklungszeit steht Revonte aus Finnland vor dem nächsten Schritt zur Einführung des ONE E-Bike-Motors. Wie berichtet , verfügt der leistungsstarke Motor über ein integriertes, vollautomatisches, stufenloses Getriebe, das ein müheloses Fahrerlebnis für alle Arten von E-Bikes ermöglichen soll. Gepaart wird dies mit verschiedenen smarten Funktionen, wie eine automatische Fahrtenüberwachung, Ferndiagnose und Diebstahlschutz.

Jetzt steht der Start der Serienfertigung bevor. „Die überwältigend positive Resonanz von Dutzenden von Kunden, die das System getestet haben, gab uns ein klares Signal, dass wir einen erfahrenen Fertigungspartner brauchen, der mit der Kundennachfrage skalieren kann", sagt Otto Chrons, CEO von Revonte. Dieser wurde jetzt mit der hGears AG, einem spezialisierten Zulieferunternehmen im Bereich E-Mobilität gefunden, der seit rund einem Jahr an der Frankfurter Börse gelistet ist (velobiz.de berichtete) . Das Unternehmen mit Hauptsitz in Schramberg (Baden-Wüttemberg) zählt bereits Kunden aus der Fahrradbranche, darunter Bosch eBike Systems und Pinion. „Wir haben mit mehreren erfahrenen Herstellern in Europa gesprochen, und hGears hat sich dank seiner starken Ausrichtung auf E-Bikes und seiner Fähigkeit, unser recht anspruchsvolles System in großem Maßstab herzustellen, durchgesetzt. Es war eine perfekte Kombination", so Chrons.

Pierluca Sartorello, CEO von hGears, erklärt zur neuen Kooperation: „Der Vertrag mit Revonte macht uns wirklich stolz und stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg dar, den wir vor sieben Jahren begonnen haben, als wir beschlossen, den Fokus des Unternehmens von der Herstellung von Komponenten für traditionelle Motorräder und Verbrennungsmotoren hin zu einem Anbieter von Lösungen für die Elektromobilität und andere elektrische Anwendungen zu verlagern. Die Vereinbarung ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir mit unserer umfangreichen Erfahrung im Automobilbereich und unserem jahrzehntelang erworbenen Wissen über elektrische E-Antriebsanwendungen unsere Partner in die Lage versetzen, den Produktentwicklungsprozess zu optimieren und sie mit unserem breit gefächerten Fertigungs-Know-how tatkräftig zu unterstützen.“

Das Unternehmen hGears erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Konzernumsatz von 134,9 Mio. EUR und damit 6,9 % mehr als im Vorjahr. Der Rohertrag steig im gleichen Zeitraum auf 76,4 Mio. EUR. Der Geschäftsbereich E-Mobility trug dabei insgesamt 47,5 Mio. EUR zum Konzernumsatz bei. Allein im vergangenen Jahr konnte hGears nach eigenen Angaben fünf neue Kunden im Bereich E-Mobility gewinnen. Für das Gesamtjahr 2022 erwartet hGears ein hohes einstelliges Konzernwachstums. Mittelfristiges Ziel gegenüber dem Gesamtjahr 2020 ist eine Verdoppelung des Konzernumsatzes auf 250 Mio. EUR bei einer Verdreifachung des E-Mobility-Umsatzes auf 150 Mio. EUR.

10. Mai 2022 von Jürgen Wetzstein

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