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Foto: Rose Bikes
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Steigerung gegen den Trend

Rose Bikes mit Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2024/25

Der Bocholter Fahrradhersteller und Händler konnte den Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2024/25 um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. Interessant ist die Entwicklung im Bike-Segment und die Aussicht auf das laufende Geschäftsjahr.

Insgesamt hat Rose Bikes zuletzt einen Jahresumsatz von 215 Millionen Euro erzielt. Betrachtet man rein den Umsatz im Bike-Segment, also das Geschäft mit Fahrrädern und Pedelecs, so liegt der Zuwachs im Vorjahresvergleich sogar bei 7 %. Der Bike-Anteil bleibt weiterhin prägend für das Gesamtgeschäft. Insbesondere in den Bereichen Gravel und Rennrad verzeichnete das Unternehmen eine hohe Nachfrage. Moderne Plattformen, technologische Weiterentwicklung und eine hohe Geschwindigkeit in der Produktentwicklung hätten die Wettbewerbsposition in diesen Segment gestärkt, heißt es von Rose Bikes. Gleichzeitig habe das Familienunternehmen auch die Profitabilität deutlich gesteigert. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert das Familienunternehmen einen moderaten Umsatzanstieg auf rund 230 Millionen Euro.

Als Erfolgsfaktoren nennt das Unternehmen eine stärkere Kunden- und Markenbindung, beispielsweise durch die Community „Rose Circle“ und das Engagement im Profiradsport. Mit dem Team Unibet Rose Rockets ist die Marke wieder im internationalen Rennsport vertreten, die internationale Wahrnehmung werde erhöht.

Aber auch im operativen Bereich habe das Unternehmen Hand angelegt. Genannt wird eine modernisierte IT-Infrastruktur, die Einführung eines neuen ERP-Systems sowie stärker integrierte Logistikprozesse. Optimiert wurden zudem das Bestandsmanagement, was zu einer geringeren Kapitalbindung bei den Lagerbeständen geführt und damit den Abverkaufsdruck reduziert habe.

Das Servicepartnernetzwerk umfasst inzwischen über 200 Partnerwerkstätten und stärkt die flächendeckende Serviceinfrastruktur. Das stärke die Kundennähe und erhöht die Verlässlichkeit im After-Sales-Bereich.

Markt justiert sich neu

„Der Markt befindet sich in einer Phase der Neujustierung. Entscheidend ist, strukturell sauber zu arbeiten, konsequent Nachfrageorientierung umzusetzen und langfristig zu denken“, sagt Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose. „Die Grundlage dafür haben wir in den vergangenen Jahren gelegt: mit eigener Produktentwicklung und Montage am Standort Bocholt, einer starken lokalen Wertschöpfung und einem Omnichannel-Vertrieb aus digitalen Kanälen und Stores in Deutschlands Metropolregionen.“

10. März 2026 von Jürgen Wetzstein

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