
Platzhirsche können überzeugen:
Stiftung Warentest findet viele Mängel bei Bikesharing-Anbietern
Zwei Fragen standen im Mittelpunkt der Untersuchungen von Stiftung Warentest: Sind die Räder, die inzwischen vielerorts zum Stadtbild gehören, überhaupt sicher? Und was passiert mit all den gesammelten Daten?
Am Start waren die Anbieter Byke, Call a Bike, Donkey Republic, Limebike, Mobike und Nextbike. Das Ergebnis: Nextbike und Call a Bike, die beiden Platzhirsche und Pioniere in Sachen Bike Sharing in Deutschland, können sich über die Gesamtnote „gut“ freuen, wobei in der Gesamtwertung Nextbike die Nase ein gutes Stück vorne hatte.
Für die vier Wettbewerber blieb die Note „mangelhaft“, was mit „gravierenden Sicherheitsmängel“ begründet wird. Vor allem viel zu schwache Bremse der Räder werden gerügt, die im Ernstfall gefährlich werden könnten. Neben den Bremsen untersucht wurden unter anderem die Kennzeichnung des zulässigen Gesamtgewichts sowie Verarbeitung und Zustand wie Luftdruck und vorhandene Schäden an Lenker, Reifen und Pedalen.
Die Sicherheit der eingesetzten Fahrzeuge ist die eine Seite, die Datensicherheit sowie die Nutzerfreundlichkeit von App und Website eine andere: Auch her fanden die Tester Kritikpunkte. Genannt werden „mitunter kritische bis sehr kritische Datensendeverhalten“, aber auch schlechte Übersetzungen und Geschäftsbedingungen, die teilweise nur in englischer Sprache vorhanden waren. Laut Stiftung Warentest lagen auch hier Nextbike und Call a Bike im grünen Bereich – Note „gut“.
Stiftung Warentest veröffentlicht den Bikesharing-Test in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift „test“ sowie kostenpflichtig auch auf der Website www.test.de . Dort finden sich auch die Ergebnisse des jüngsten Fahrradschlösser-Tests. Mehr dazu auch in Kürze auf velobiz.de.
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