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Foto: Sympatex - Kim Scholze wird alleinige Geschäftsführerin bei Sympatex.
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Münchner Membranspezialist

Sympatex will sich über Insolvenzverfahren sanieren

Die Sympatex Technologies GmbH hat am 22. Januar 2026 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht München gestellt. Wie es für den Membran-Spezialisten aus München weitergeht.

Membrane von Sympatex werden seit vielen Jahren u.a. bei Bekleidung, Schuhen und Accessoires eingesetzt. Sie sind als technischen Ausrüstung bei Fahrradrelevanten zu finden.

Das Unternehmen aus München ist in eine finanzielle Schieflage geraten und hat einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt, dem soeben vom Amtsgericht entsprochen wurden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Axel W. Bierbach von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen (München) bestellt. Auch über das Vermögen der Smart Solutions Holding GmbH, Muttergesellschaft der Sympatex Technologies GmbH, wurde ein Insolvenzantrag gestellt. Die Insolvenzantragstellung sei notwendig geworden, weil bei dem Unternehmen aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Belastungen zuletzt Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist, heißt es von Symptex.

„Die Antragstellung ist das Ergebnis schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die zuletzt nicht mehr allein durch das operative Geschäft ausgeglichen werden konnten. Sympatex steht für Wissen, Haltung und Innovationskraft – und für Menschen, die dieses Unternehmen über Jahrzehnte nachhaltig geprägt haben“, sagt Kim Scholze, alleinige Geschäftsführerin der Sympatex Technologies GmbH seit Ende September 2025, velobiz.de berichtete . Und weiter:„Das Insolvenzverfahren schafft den notwendigen Rahmen, um das Unternehmen in einem strukturierten Sanierungsprozess neu aufzustellen,“ so Kim Scholze.

Operatives Geschäft läuft weiter

Wichtig: Der operative Geschäftsbetrieb von Sympatex läuft uneingeschränkt weiter. Der vorläufige Insolvenzverwalter Bierbach will alles daransetzen, dass Kundenaufträge weiterhin bearbeitet und laufende Projekte planmäßig umgesetzt werden können. Das übliche Procedere in der Situation wurde in Gang gesetzt: Der vorläufige Insolvenzverwalter und sein Team haben unmittelbar begonnen, sich einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche Gesamtsituation der Sympatex Technologies GmbH zu verschaffen und werden in den kommenden Wochen sämtliche Fortführungsoptionen für das Unternehmen prüfen. Die Löhne und Gehälter der rund 70 Mitarbeitenden sind bis Ende März 2026 über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert.

Zur aktuellen Situation sagt der vorläufige Insolvenzverwalter Axel W. Bierbach: „Sympatex verfügt über eine technologisch starke Position im Markt und Mitarbeitende mit umfassendem Spezialwissen. Ziel des Verfahrens ist es, diese Substanz zu sichern und eine tragfähige Lösung für die Zukunft des Unternehmens zu entwickeln. In den kommenden Wochen werden wir in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung prüfen, wie das Unternehmen wirtschaftlich stabilisiert und für die Zukunft neu aufgestellt werden kann. Die Insolvenz bietet die Chance, Sympatex neu zu strukturieren und einen Start ohne die Altlasten der Vergangenheit zu ermöglichen“.

29. Januar 2026 von Jürgen Wetzstein

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