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Markenbotschafter René Wildhaber
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Veränderungen in der Schweiz

Transalpes Bike Manufaktur wird selbständig

Zum 20-jährigen Jubiläum werden die Aktivitäten der Transalpes Bike Manufaktur in eine eigene Firma ausgegliedert - und das rückwirkend auf Anfang 2022. Dies soll der Fortentwicklung der Marke weiteren Schub verleihen.

Maxon Group-CEO Eugen Elmiger liess es sich nicht nehmen, sein «E1» persönlich im Showroom in Zwillikon abzuholen und mit dem Transalpes-Team um Michel Juhasz zu posieren.

Am Anfang der Marke Transalpes stand 2002 die Patentierung vom „Mojo“ als einem im Sitzdom integrierten Mechanismus zur Feinanpassung des Sitzwinkels - steiler für Anstiege, in der Normalposition für Tretabschnitte und flacher für Abfahrten. Über die Jahre gehörte Transalpes auch bei den Laufradgrößen 27.5 und 29 Zoll sowie bei der Konfigurierbarkeit der Mountain Bikes zu den Pionieren. Der jüngste, große Wurf von Transalpes ist das zusammen mit Maxon entwickelte, superleichte E-Mountainbike „E1“, bei dem die Produktion der Zwilliker Manufaktur mit der Nachfrage offenbar kaum Schritt halten kann. Zudem konnte mit René Wildhaber ein Aushängeschild der Schweizer Mountainbike-Szene als Markenbotschafter gewonnen werden.

Neugründung

Nun werden die Aktivitäten von Transalpes rückwirkend auf den 1. Januar 2022 in ein neues Unternehmen namens The Bike Company überführt. Als eigenständiges Unternehmen kann sich die Transalpes Bike Manufaktur ganz auf die Weiterentwicklung der Marke Transalpes und von deren Produktportfolio, auf den Vertrieb der Mountain Bikes sowie auf die Zusammenarbeit mit Stammkunden und Testcentern konzentrieren. In letzterer Hinsicht steht schon bald ein erster Schritt an: Der Bikershop Flumserberg wird sein Sortiment an Testvelos um Mountain Bikes von Transalpes erweitern. Für ein optimales Einkaufserlebnis wurde der Transalpes-Konfigurator zudem im Showroom in Zwillikon komplett nachgebildet.

Großhandelsgeschäft

Die Trail Supply AG kann sich nach der organisatorischen Abkopplung von Transalpes wiederum voll auf die Aspekte Vertrieb von Veloteilen für den Fachhandel und Service konzentrieren. Die beiden zentralen Geschäftsfelder sind dabei die Variostützen von Kind Shock sowie hochwertige, nach Kundenspezifikation aufgebaute Laufräder mit Tubeless-Technologie. Dazu kommen weitere Teile, die an langen Tagen auf dem Trail wie gerufen kommen. Interessant ist, dass The Bike Company für die Beratung, den Verkauf und die Produktion sportliche Mitarbeitende sucht. Und dass Gründer und Geschäftsleiter Michel Juhasz darauf verweist, dass man interessierten Investoren attraktive Beteiligungsmöglichkeiten biete.

11. Juli 2022 von Laurens van Rooijen

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