
Im MTB-Segment
UCI reagiert auf neuen 32-Zoll-Trend
Mit 32 Zoll kündigt sich ein nächstes Laufrad-Maß deutlich an velobiz.de berichtete . Dieses verspricht Mountainbikern ein nochmals müheloseres Überrollen von Hindernissen und mehr Traktion dank der größeren Kontaktfläche zum Untergrund. Da dieses neue Laufrad-Maß zunächst vor allem in den Disziplinen Cross Country und Marathon zum Einsatz kommen dürfte, stellte sich die Frage nach der Haltung der UCI - und ob diese die großen Laufräder in Wettkämpfen zulassen würde. Das US-Magazin Mountain Bike Action wollte es genau wissen und fragte bei der UCI nach.
Nun liegt die Antwort des Weltradsportverbands vor, und dieser zeigt sich dem neuen Standard gegenüber offen. Als Kommunikationsbeauftragter und Kontakt für die Medien äußert sich Fabrice Tiano wie folgt: „Die zuständige Kommission hat den Mountainbike-Sport immer als ein Entwicklungslabor innerhalb des Radsports betrachtet und legt darum Wert auf möglichst wenig Vorschriften in Bezug auf das Material. Daher wird es auch kein Verbot für 32-Zoll-Laufräder in Mountainbike-Rennen geben.“ Mullet-Aufbauten sind aber weiterhin nur in den Gravity-Disziplinen Enduro und Downhill erlaubt.
Während sich die Gerüchte hartnäckig halten, wonach einige der ganz großen Hersteller schon fertige 32-Zoll-Modelle in der Hinterhand haben und deren Lancierung wegen der noch immer vollen Lager hinauszögern, geben kleinere Custom-Rahmenbauer alles. Das war jüngst an der „Made“-Messe in Portland (USA) wie bei den Craft Bike Days in Bielefeld zu sehen.
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