
Ideen und Wünsche
Umfrage gestaltet Zukunft des Elberadwegs
Der Elberadweg ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für viele Städte und Regionen entlang der Strecke. Die Route steht nun vor einer umfassenden Neuausrichtung, die den Weg im Rahmen eines bundesweiten Förderprogramms fit für die Zukunft machen soll. Diese Phase beginnt nun mit einer umfassenden Befragung der Gäste. Bis Anfang September sind zwei Befragungs-Teams an der Strecke unterwegs und sammeln Meinungen. Bis Ende Oktober ist es zudem möglich digital an der Umfrage teilzunehmen.
„Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“, sagt Projektmanagerin Heike Grunow, die das Projekt „Elberadweg Goes Future“ leitet. Beteiligt sind alle drei regionalen Elberadweg-Koordinierungsstellen in Deutschland. „Mehr als 30 Jahre nach seiner Einweihung möchten wir den Elberadweg auf den neuesten Stand und gleichzeitig frischen Schwung in das Produkt bringen.“
Hintergrund der Weiterentwicklung seien veränderte Nutzererwartungen, Informations- und Kaufprozesse, schärferer Wettbewerb und schmaler werdende kommunale Budgets. „Uns interessiert die Meinung der Radler“, fügt Heike Grunow hinzu. „Was reizt die Gäste am Elberadweg? Wie nutzen und erleben sie ihn? Was ist gut? Was geht besser? Welche Wünsche haben die Nutzer? Wie planen sie ihre Tour?“
Zusätzlich zur Befragung analysiert das Projekt-Team die Infrastruktur entlang des Weges und ermittelt den objektiven wirtschaftlichen Effekt für die Anrainer-Kommunen. So sollen auch Investitionsentscheidungen vereinfacht werden. Die Ergebnisse sollen ab 2027 in die Marken- und Produktentwicklung einfließen, worauf ab 2028 eine große Online-Marketing-Kampagne folgen soll. „Es ist wirklich eine große Chance für den Elberadweg – sowie für alle Fans und Freunde der Route“, sagt Heike Grunow. „Ob sie die Strecke als Arbeitsweg, entspannte Nachmittagsrunde oder Bikepacking-Abenteuer erleben: Wir laden Radler deutschlandweit ganz herzlich ein, die Möglichkeit zu nutzen und die Zukunft ihres Elberadwegs durch Teilnahme an der Befragung mitzugestalten.“
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