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Urwahn - erstmals setzt das Unternehmen auf einen 3D-gedrückten Titanrahmen.
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Titan statt Carbon:

Urwahn Bikes setzt auf 3D-gedruckten Titanrahmen

Für den Fahrradhersteller Urwahn ist der limitierte Vororderstart des Modells Softride Ti64 nicht nur eine Produkterweiterung, sondern ein strategischer Technologieschritt. Mit Titan Ti64 definiert das Unternehmen eine neue Materialklasse im Fahrradrahmenbau.

Mit Titan Ti64 setzt Urwahn erstmals auf einen Werkstoff, der bislang vor allem in der Luft- und Raumfahrt sowie im Hochleistungsrennsport eingesetzt wird. Titan Ti64 eröffnet dabei ein neues Wirkungsfeld, heißt es von Urwahn. Genannt wird dabei höhere spezifische Festigkeit, ausgeprägte Ermüdungsresistenz und eine Kombination aus Steifigkeit und Elastizität, die gezielt in das bestehende Fahrwerkskonzept integriert wurde. Das Ergebnis sei ein präziseres Ansprechverhalten, effizientere Kraftübertragung und ein spürbar differenzierter Komfort – ohne den Charakter des Rahmens zu verändern.

Unter 1,4 Kilogramm Rahmengewicht

Mit einem Rahmengewicht von unter 1,45 Kilogramm bewegt sich der Softride Ti64 in einer Klasse, die bislang überwiegend von Carbon-Konstruktionen dominiert wurde.
Der Rahmen ist modular ausgelegt und offen für unterschiedliche Einsatzszenarien – von urbaner Mobilität über Gravel-Anwendungen bis hin zu elektrifizierten Setups. Die Integration moderner Antriebssysteme wie Pinion Smart.Shift und Mahle SmartBike Systems ist von Beginn an Teil des Systemansatzes. Die Entwicklung des Softride Ti64 erfolgte in enger Verzahnung von Konstruktion, Materialforschung und Fertigungslogik innerhalb des Urwahn Studios in Magdeburg. Ziel war es, die spezifischen Eigenschaften von Titan nicht isoliert zu betrachten, sondern systemisch in das bestehende Fahrwerks- und Plattformkonzept einzubinden.

Serie ab Mitte 2026

Der Serienanlauf des Softride Ti64 ist für Mitte 2026 geplant. Produziert wird im regionalen Ökosystem von Urwahn nach dem Prinzip der bedarfsgerechten Fertigung. Zum Marktstart ist der Titanrahmen auf eine limitierte Stückzahl von 50 Exemplaren ausgelegt. Die aktuelle Vorbestellphase dient zugleich als Markttest für eine mögliche Skalierung der Plattform.

21. Januar 2026 von Jürgen Wetzstein

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