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Neuer Systemanbieter mit Ambitionen:

Valeo will den E-Bike-Markt erobern

Es gibt kleine und große Newcomer auf der aktuellen Eurobike zu entdecken. Der französische Konzern Valeo ist nicht nur groß, sondern auch überaus ambitioniert, wenn es um den E-Bike-Markt geht.

Valeo stellt ein neues Antriebssystem vor, das schon ab naechstem Jahr den Markt aufmischen will.

Der Zulieferer Valeo gilt gemeinhin als die französische Version von Bosch. Als Automobilzulieferer mit weltweit über 114.000 Mitarbeitern (davon über 7000 in Deutschland) beanspruchen die Franzosen in vielen Bereichen die Marktführerschaft für sich. Nun will es der börsennotierte Konzern dem Wettbewerber aus Deutschland auch auf dem E-Bike-Markt gleichtun und setzt sich dazu überaus hohe Ziele. Bemerkenswert daran ist, dass der neue Bereich E-Bike-Antriebe auf seinem Antrittsbesuch auf der Eurobike bereits ein weit entwickeltes Produkt vorweisen kann, das auch bereits laut Unternehmensangaben schon bald von zehn Herstellern verbaut werden wird. Technisch bemerkenswert ist daran das integrierte Sieben-Gang-Getriebe, das in den Bereichen Trekking, City und Cargo ein auf Wunsch vollautomatisches Fahren möglich wird, bei dem das System vorhersagt, welche Trittfrequenz- und Unterstützungsstufe vom jeweiligen Nutzer oder der Nutzerin gewünscht wird.

1.000.000 Einheiten bis 2030 angepeilt

Bereits im April 2022 soll die Serienproduktion des neuen Antriebs in Frankreich starten. Schon im Juni des gleichen Jahres soll die erste Auslieferung von Fahrrädern mit Valeo-Motor in den deutschen Markt erfolgen. Welche Marke das sein wird, wollte Jérôme Mortal, Verantwortlicher für dieses Segment, noch nicht offenbaren, allerdings werden auch Sunn in Frankreich und die Cycleurope-Gruppe den Antrieb nutzen. Insgesamt habe man bereits zehn Marken als Kunden gewinnen können.
Der weitere Fahrplan sieht so aus, dass man Ende 2022 in ganz Europa im Markt verfügbar sein will. Bis Ende 2023 soll der Markteintritt in die USA erfolgen, und danach Asien erreicht werden. Bis zum Jahr 2030 möchte Mortal eine runde Million Einheiten im Markt platziert haben, was im anspruchsvoll aber möglich erscheint.

Besonderen Wert legt der Manager darauf, dass vom Start weg ein umfangreicher Händler- und Herstellerservice bereitsteht, der komplett innerhalb des Konzerns angesiedelt ist und damit sehr kurze Servicezeiten ermöglicht.

3. September 2021 von Daniel Hrkac

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