
Markt erholt sich
Velofollies in Belgien sendet positive Signale
Nach dreieinhalb Jahren, die von hohen Lagerbeständen, Kaufzurückhaltung und Rabattschlachten geprägt waren, sind positive Nachrichten in der Fahrradbranche sehr willkommen. Genau solche gibt es aus Kortrijk zu vermelden, wo am vergangenen Wochenende die Fach- und Publikumsmesse Velofollies ( www.velofollies.be ) im örtlichen Xpo-Gelände über die Bühne ging. Am Freitag als dem ersten Tag der Veranstaltung wurden bereits ohne geladene Gäste der ausstellenden Unternehmen über 13.000 Eintritte registriert - etwas mehr als im Jahr zuvor. Am Ende stieg der Zähler auf über 39.000 Besucherinnen und Besucher - ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr.
Belgischer Markt auf Erholungskurs
Die belgische Branchenorganisation Traxio Velo nutzte die große Velofollies-Bühne, um die in ihrem Auftrag vom Marktforschungs-Spezialisten GfK erhobenen Daten zum Belgischen Velo- und E-Bike-Markt in den Monaten Januar bis November 2025 vorzustellen.
Diese Zahlen stimmen zuversichtlich: Nach dem Tiefpunkt im Jahr 2024 scheint die Trendwende erfolgt zu sein. Laut Traxio und GfK wurden in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres insgesamt 250'400 Velos und E-Bikes verkauft, was im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 7.7 Prozent bedeutet. Dass der Umsatz gar um 11.8 Prozent zulegen konnte, spricht für ein Nachlassen der ruinösen Rabattschlachten. In der Podiumsdiskussion nach der Präsentation der Marktdaten kritisierten Fachhändler aber, dass Leasing-Unternehmen ihnen zu wenig Marge lassen.
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