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Quelle: Auswertung der automatischen Dauerzählstellen für den Radverkehr, MA 46, Stadt Wien
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Analyse an Zählstellen

Wiener stiegen 2016 häufiger aufs Fahrrad

Laut einer Analyse an automatischen Zählstellen hat der Radverkehr in der österreichischen Hauptstadt Wien 2016 um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Am Wetter, das gemessen an Niederschlag und Sonnenstunden sogar etwas schlechter war als 2015, kann es nicht gelegen haben.

Ein Grund für die Zunahme des Radverkehrs könnte dagegen der Ausbau der entsprechenden Infrastruktur sein. So schloss die Stadt Wien im vergangenen Jahr einige Lücken im Radwegenetz.

„Dort wo Radwege gebaut wurden, ist der Radverkehr in den letzten Jahren am stärksten gestiegen: am Opernring innerhalb der letzten Jahre um 74 Prozent“, erklärt Wiens Radverkehrsbeauftragter Martin Blum.

2016 verzeichnete die Zählstelle am Opernring mit fast 1,6 Millionen Radlerinnen und Radlern einen neuen Rekordwert. Am radverkehrsstärksten Tag, dem 8. Juni 2016, passierten allein über 10.000 Radfahrer diese Stelle. Insgesamt wurde im Juni 2016 am meisten Rad gefahren, knapp gefolgt vom September.

Für 2017 verspricht Blum, den Radwegeausbau in Wien weiter voranzutreiben.

18. Januar 2017 von Oliver Bönig
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