
Eilmeldung:
Wird die Accell-Gruppe demnächst chinesisch?
Wo geht die Reise der Accell-Gruppe hin? Das Unternehmen aus den Niederlanden hat zuletzt in einem Transformationsprozess viele organisatorische Veränderungen durchgeführt und auch das Markenportfolio gestrafft. Unter dem Motto „Ride to Win“ wurde eine neue Phase eingeläutet, mit dem Ziel die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu kräftigen, velobiz.de berichtete .
Jetzt mehren sich die Anzeichen, dass es zu einem Eigentümerwechsel kommen könnte. Ein Indiz dafür ist, dass die in Singapur ansässige Dutech Holdings einen Antrag beim deutschen Bundeskartell zur Fusionskontrolle gestellt hat, der vor wenigen Tagen online veröffentlicht wurde. Geprüft wird demnach der „mittelbare Anteils- und Kontrollerwerb sämtlicher Aktivitäten der Accell-Gruppe“, wie es in der Liste der laufenden Verfahren heißt. Die Behörde hat zunächst einen Monat Zeit, um den Zusammenschluss zu prüfen. Erweist sich das Fusionsvorhaben als unproblematisch, gibt die Beschlussabteilung den Zusammenschluss vor Ablauf der Monatsfrist formlos frei.
Als erstes hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über diesen Antrag beim Bundeskartellamt berichtet. Stellungnahmen der beteiligten Unternehmen gab es bei Agentur-Anfrage offenbar keine.
Dutech Holdings ( www.dutechholdings.com ) mit ihrer chinesischen Tochter Tri Star Group ist bereits in der Fahrradbranche in Europa mehrfach aufgetreten, u.a. durch die Übernahme des deutschen Fahrradherstellers Prophete und dessen Fachhandelstochter Cycle Union, velobiz.de berichtete sowie des Fahrradherstellers Sprick und des Cargobike-Spezialisten Onomotion. Zudem ist der Investor bei Bremsenpezialist Blubrake engagiert.
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