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„Ride to Win“

Accell-Gruppe kündigt nächste Phase der Transformation an

Die Accell-Gruppe hat bewegte Zeiten hinter sich. Einschneidende Maßnahmen wurden ergriffen, um das Unternehmen wieder in ruhigere Fahrwasser zu bringen. Im Vorfeld der European Dealer Days im Juni 2026 zeigt sich der Fahrradkonzern optimistisch und kündigt gleichzeitig die nächste Phase der Transformation an.

Auf der Händlerveranstaltung bei De Fietser in Ede will die Accell-Gruppe ihren Händlern zunächst Einblicke in die Produktentwicklungen für das Jahr 2027 geben und die Vertriebspläne für die kommende Saison vorstellen. Neue Modelle gibt es u.a. für die Marken Raleigh, Lapierre, Haibike, Batavus und Winora. Die Kollektionen von Sparta und Koga werden ohne große Änderungen fortgeführt.

Anpassungen durchgeführt

In den letzten zwei Jahren hat Accell seine Organisation angepasst und Maßnahmen ergriffen, um die operative und finanzielle Lage zu verbessern. Das Unternehmen teilt mit, auf eine Stabilisierung des Marktes und weitere Entwicklungen innerhalb der Branche vorbereitet zu sein. Prozesse seien vereinfacht und Aktivitäten im Rahmen des Programms „One Accell“ integriert worden. Darüber hinaus seien Schulden abgebaut und zusätzliche Finanzmittel beschafft worden, um die letzten Phasen der Umstrukturierung zu unterstützen. Accell hat zudem Nicht-Kerngeschäfte veräußert, darunter die Marken Van Nicholas und Nishiki, um den Fokus auf Marken mit einer breiteren europäischen Reichweite zu legen velobiz.de berichtete .

Nächste Transformationsphase

Unter dem Leitsatz „Ride to Win“ wurde jetzt eine nächste Phase der Transformation eingeläutet, deren Schwerpunkt auf Wirtschaftlichkeit und Service liegt. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf die Kombination aus Fahrradmarken, Ersatzteilen und Zubehör sowie das europäische Händlernetzwerk. Ziel ist es, den Händlern ein integriertes Angebot an Produkten und Dienstleistungen zu bieten. „Ich bin sehr zufrieden mit der Geschwindigkeit und der disziplinierten Umsetzung der Transformation durch das Team bis jetzt. Es gab viele bewegliche Teile und grundlegende Veränderungen, aber das Team hat jeden Schritt des Plans umgesetzt“, erklärt CEO Jonas Nilsson. „Ich bin auch ermutigt durch die starke Anerkennung, die unsere Fahrräder in den letzten Monaten durch Auszeichnungen und, was noch wichtiger ist, durch das Feedback der Nutzer erhalten haben. Viele unserer Modelle schneiden in ihren Kategorien bereits besser ab als erwartet. Dies spiegelt unseren erneuten Fokus auf Design, technische Exzellenz und Innovation wider und gibt uns starken Schwung für die nächste Phase unseres Plans.“

Nilsson sagt, er sei sich bewusst, dass Accell, um zum bevorzugten Partner für europäische Händler zu werden, seine Anstrengungen zur Entwicklung hochwertiger und innovativer Fahrräder weiter beschleunigen müsse. „Zu angemessenen Preisen, ergänzt durch starke Service- und Zubehörlösungen“, so Nilsson, und weiter: „Eine der wichtigsten Initiativen, die dies unterstützt, ist MyBikeService, unsere digitale Plattform, die darauf ausgelegt ist, die Servicekapazitäten zu stärken und den After-Sales-Service in der Branche zu standardisieren.“

Neupositionierung von Babboe

In den ersten Monaten des Jahres 2026 hat Accell neue Modelle eingeführt, darunter das Lapierre Xelius DRS Team Replica, das Ghost E-Riot EMTB, das Haibike AllMtn ABS und HYBE sowie das Winora Yucatan Trekking-E-Bike. Darüber hinaus wurden bestehende Modelle aktualisiert. Weitere Modelle im Urban-Segment sind für den späteren Verlauf des Jahres geplant.
Im Segment der Lastenfahrräder arbeitet Accell an der weiteren Integration von Qualitäts- und Testprozessen. Babboe wurde aufgrund der früheren Rückrufaktion in diese Programme aufgenommen und wird in einer Reihe von Märkten wieder eingeführt.

16. April 2026 von Jürgen Wetzstein

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