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Falscher Eindruck entstanden?

„Es sind genügend E-Bikes und Fahrräder auf Lager“

Keine Angst vor leeren Bike-Shops – diese Botschaft sendet aktuell die ZEG in Richtung Öffentlichkeit. Warum aus Sicht des Einkaufsverbands aktuell in vielen Fahrradläden weitaus weniger Kunden als erwartet unterwegs sind.

Fahrräder und E-Bikes sind im Einzelhandel rar und für Kunden aktuell schwer zu bekommen: Dieser pauschale Eindruck hat sich offenbar bei einem Großteil der Bevölkerung breitgebracht. In den vergangenen Wochen und Monaten wurde immer wieder in den Tagesmedien über die Warenknappheit in der Fahrradbranche berichtet, auch Umfrageergebnisse von Forschungsinstituten unter Fahrradhändlern verstärkten diesen Eindruck. „Ganz aus der Luft gegriffen sind derartige Meldungen natürlich nicht“, heißt es dazu jetzt von der ZEG. „Der Lockdown und ein sonniges Frühjahr sorgten 2020 für eine deutlich gestiegene Nachfrage im Fahrradhandel“. Und auch im Verlauf der Saison 2021 berichten Fahrradhändler, wie z.B. Zweirad Joos, der am Bodensee platziert ist, von Engpässen: „Von Juni bis Oktober standen die Podeste im Laden leer, doch jetzt sind sie wieder voll“. So wie Zweirad Joos geht es offensichtlich vielen Händlern aktuell. Auch am Telefon von velobiz.de berichten Fahrradhändler, dass die Kundenfrequenz zurzeit eher hinter den Erwartungen zurückhinge, der Verkaufsraum und die Läger jedoch mit Ware gut gefüllt sei. Zudem würden aktuell immer noch Fahrräder und E-Bikes aus dem Modelljahr 2021 eintreffen. Stellenweise freuen sich aktuell Händler sogar über Räder, die seit 2020 überfällig sind.

Viel geordert

Wie es von Seiten der ZEG heißt, hätten Fachhändler für 2021 das Bestellvolumen sogar erhöht. Aktuell führe das dazu, dass Fahrradhändler nach einem Jahr mit großer Nachfrage und reduziertem Angebot aktuell wieder gut bestückt sind. „Die Leute denken, es sei nichts da, dabei haben wir viel geordert und sind gut aufgestellt“, sagt beispielsweise ZEG-Händler Klaus Schmitz aus Dorsten.

Diese Botschaft versucht aktuell die ZEG in der Öffentlichkeit mittels Presseaktivitäten in Richtung Tagesmedien zu übermitteln: Das Angebot und die Auswahl seien derzeit gar nicht mal so schlecht, wie es immer wieder berichtet wird. Gleichzeitig verbindet die Einkaufsgenossenschaft diese Feststellung mit einem Handlungsaufruf: Jetzt gelte es für Käuferinnen und Käufer, die Auswahl zu nutzen, schon sehr bald könnten die beliebten Modelle wieder wegverkauft sein. Und auch bezüglich Reparaturen und Wartung mahnt die ZEG zügiges Handeln an, um erneute Wartezeiten zu vermeiden.

3. Dezember 2021 von Jürgen Wetzstein

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