
Marktplatz und Stellenabbau
Jobrad plant an künftigen Diensten
Wie zuerst die Süddeutsche Zeitung berichtet, plant Jobrad einen Marktplatz, der weit über das Leasing-Geschäft hinaus wirkt.
Dort sollen leasing-fähiges Zubehör, Accessoires, Versicherungen und weitere Services angeboten werden. Die Plattform soll dann auch externen Partnern offenstehen. „Wir wollen die größte Plattform für Fahrradmobilität in Europa werden, der App Store der fahrerzentrierten Mobilität“, wird Jobrad-Chef Florian Baur in dem Artikel zitiert. Aus dem Unternehmen heißt es auf Nachfrage dazu, dass dieser Marktplatz kommen soll, man aber noch an der Umsetzung dieser Pläne und Ideen arbeite.
Ebenfalls eine Neuigkeit ist die Idee, von der typischen, 36-monatigen Leasingdauer abzuweichen und individuellere Angebote zu schaffen.
Stellenabbau weiter in der Ausarbeitung
Unterdessen geht es beim bereits angekündigten Stellenabbau weiter voran. Zunächst wollte man sich noch nicht zu genauen Zahlen äußern, inzwischen ist bekannt, dass man sich von etwa 20 Prozent der Belegschaft trennen will.
Die Gespräche mit dem Betriebsrat dauern aber wohl noch länger an. Der ursprüngliche Fahrplan, bis zum Jahresende eine sozialverträgliche Lösung finden zu wollen, werde absehbar nicht zu halten sein, heißt es aus dem Umfeld des Unternehmens.
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