
Nach Rückschlag im Vormonat
Konsumklima stabilisiert sich auf niedrigem Niveau
Insgesamt geben Ergebnisse des NIM Konsumklimas powered by GfK für Oktober 2026 noch immer keinen Grund zur Entwarnung. Im vergangenen Jahr war die Stimmung unter den Verbraucher deutlich besser. Was auffällt: Einzelne Indikatoren entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen. Während die Konjunkturerwartungen zum sechsten Mal in Folge steigen und die Sparneigung moderat sinkt, geht die Anschaffungsneigung weiter leicht zurück. Auch die Einkommenserwartungen trüben sich erneut etwas ein.
„Die Verbraucher blicken zwar zunehmend optimistischer auf die wirtschaftliche Entwicklung, doch beim Blick in den eigenen Geldbeutel überwiegt weiterhin die Skepsis. Wachsende Inflationssorgen und verhaltene Einkommensaussichten bremsen die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen, auch wenn die Sparneigung etwas sinkt“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Auch der Tankrabatt sorgt offenbar nicht für die erhoffte Erleichterung. Die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung ist da, aber die Bereitschaft, mehr Geld auszugeben, zieht bislang noch nicht mit.“
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