
Verstärkung in Koblenz
Langjähriger DT-Swiss-Mann wird CEO bei Fahrradhersteller Canyon
Es war im vergangenen Herbst eine Überraschung: Nachdem Canyon-CEO Nicolas de Ros Wallace als CEO abgetreten war, nahm Gründer Roman Arnold die Fäden des Unternehmens wieder selbst in die Hand (velobiz.de berichtete) . Diese Wechsel erfolgte in einer Phase, in der Canyon nach einem stetigen Wachstumskurs über Jahre hinweg Umsatzrückgänge erleiden musste. In der Folge wurden Anfang des Jahres auch personelle Einschnitte angekündigt, was über die Fahrradbranche hinaus für Schlagzeilen sorgte (velobiz.de berichtete) .
Langjähriger DT-Swiss-Manager
Jetzt meldet das Unternehmen mit Matthias Meier einen Neuzugang, der ab 1. Mai 2026 den CEO-Posten bei Canyon übernehmen wird. Meier wechselt nach mehr als zwölf Jahren beim Fahrradkomponentenhersteller DT Swiss zu Canyon. Dort war er unter anderem als Chief Sales & Marketing Officer, Vice President und zuletzt als Co-CEO tätig. In dieser Zeit verantwortete er die kommerzielle Präsenz von DT Swiss über sechs Tochtergesellschaften auf vier Kontinenten hinweg und war maßgeblich an der Entwicklung der Partnerschaft mit Continental und Swiss Side beteiligt – einer mehrjährigen Zusammenarbeit, aus der das AERO 111 Wheel-Tire-System entstanden ist.
Als CEO übernimmt Meier die Gesamtverantwortung für Canyons globale Geschäftstätigkeit, die kommerzielle Steuerung sowie das nachhaltige Wachstum – einschließlich der Weiterentwicklung des Direct-to-Consumer-Modells von Canyon und des weiteren Ausbaus des globalen Netzwerks an Service- und Experience-Partnern.
Unter der Führung von Matthias Meier und gemeinsam mit dem Gründer und Executive Chairman von Canyon, Roman Arnold, soll das Unternehmen seinen Fokus weiterhin auf seine strategischen Wachstumsfelder legen, seine Marken-DNA schärfen und seine Innovationskraft, sportliche Leistungsfähigkeit sowie die enge Verbindung zur Radsport-Community nachhaltig stärken, heißt es von Canyon.
„Ich starte meine Rolle aus einer Ausgangsposition, die alles andere als selbstverständlich ist – mit einem Produkt, das keiner Rechtfertigung bedarf, und einer Marke, die es nie nötig hatte, laut zu sein. Was jetzt erforderlich ist, ist die operative und kommerzielle Stärke, die dem eigenen Anspruch gerecht wird. Genau daran werden wir arbeiten”, erklärt Meier zu seiner neuen beruflichen Herausforderung.
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