
Statistisches Bundesamt:
Pedelec-Quote in deutschen Haushalten verdoppelt sich
Der Trend zur Elektrifizierung im Fahrradmarkt schlägt sich nun auch deutlich in den langfristigen Erhebungen der amtlichen Statistik nieder. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Laufenden Wirtschaftsrechnungen mitteilt, verfügten im Jahr 2024 bereits 22 Prozent aller privaten Haushalte in Deutschland über mindestens ein Pedelec – also ein Elektrofahrrad ohne Führerscheinpflicht. Im Vergleich zum Jahr 2019, als die Ausstattung Quote noch bei 9 Prozent lag, entspricht dies mehr als einer Verdopplung innerhalb von fünf Jahren.
Demgegenüber zeigt die allgemeine Fahrradausstattung einen leichten Dämpfer. Besaßen 2019 noch 79 Prozent der privaten Haushalte ein oder mehrere Fahrräder, ging dieser Wert im Jahr 2024 leicht auf 77 Prozent zurück. Die Daten verdeutlichen eine strukturelle Verschiebung innerhalb der Fuhrparks privater Haushalte: Das klassische Bio-Bike verliert tendenziell an Boden, während motorisierte Zweiräder einen immer größeren Stellenwert in der Mobilität einnehmen.
Im Vergleich zu anderen Fahrzeugkategorien fällt das Wachstum im Zweiradbereich besonders dynamisch aus. Der Anteil der Haushalte mit Pkw blieb im selben Fünfjahreszeitraum mit 78 Prozent nahezu unverändert (2019: 77 Prozent). Rein elektrische Pkw oder Plug-in-Hybride waren 2024 in 6 Prozent der Haushalte vertreten – nach 3 Prozent bei der Ersterhebung dieser Antriebsarten im Jahr 2022.
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