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Gestern feierte Rose Bikes in München an neuem Standort Neueröffnung.
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Nach Umzug in München

Rose Bikes peilt den Norden an

Gestern eröffnete Thorsten Heckrath-Rose offiziell nach bereits im Oktober erfolgtem Umzug vom Münchner Norden in die Innenstadt die neue Dependance des Direktanbieters. Neben einigen Einblicken in die aktuelle Unternehmensentwicklung lieferte der Rose-Bikes-Geschäftsführer dabei auch einen Ausblick auf 2019. Dort steht unter anderem zum Saisonstart die Eröffnung eines dritten Stores an prominenter Stelle in Norddeutschland an.

Gestern feierte Rose Bikes in München an neuem Standort Neueröffnung.Für rund 20 Vorführräder und ein kompaktes Zubehör- und Textilsortiment stehen 300 qm Ladenfläche zur Verfügung.Thorsten Heckrath-Rose begrüßte zur Neueröffnung rund 30 Gäste.

Als Heckrath-Rose den niedersächsischen Ort Posthausen ab März 2019 als nächsten Standort für einen Rose-Bike-Store ankündigte, erntete er damit zumindest bei den überwiegend Münchner Gästen der Neueröffnung verständnislose Blicke. In Norddeutschland hingegen ist der Ort weithin bekannt als Standort des Einkaufszentrums Dodenhof. Dort, an der Autobahn A1 zwischen Bremen und Hamburg gelegen, soll demnach das bewährte und prämierte Store-Konzept von Rose Bikes künftig den Kunden im Norden Deutschlands eine stationäre Anlaufstelle bieten.

Mit der Neueröffnung in München wiederum will Rose sein Store-Konzept nun an deutlich prominenterer Stelle in der Landeshauptstadt zur Wirkung bringen. Hier am Rand des Bahnhofviertels und unweit der Theresienwiese wurde das Konzept der Rose Biketown mit 300 qm Verkaufsfläche vom bisherigen Standort im Mona Einkaufszentrum quasi in die Stadtmitte kopiert. Dass der bisherige Vermieter den langfristigen Pachtvertrag im Münchner Norden wegen Umbau des Einkaufszentrums nach vier Jahren vorzeitig kündigte, kam Heckrath-Rose wohl nicht ungelegen. So richtig glücklich war der Direktvertreiber mit der Lage am nördlichen Münchner Stadtrand offenbar nicht. "Wir sind froh, wechseln zu können", sagt der Rose-Chef.

Nun liegt der neue Laden nicht nur in Gehentfernung zu Stachus und Hauptbahnhof, sondern bietet auch eine umlaufende Fensterfront, die Tageslicht und Kundenblicke in den Laden lässt. Zu sehen gibt es dort rund 20 exemplarische Fahrradmodelle von Rose, die beispielhaft für an großen Touch Screens individuell zusammengestellte Fahrräder stehen. Weitere 50 Vorführfahrräder lagern im Keller des Gebäudes. Direkt kaufen und mitnehmen können Kunden keines der ausgestellten Fahrräder. Gekaufte Fahrräder werden für den jeweiligen Kunden erst nach Auftragseingang gebaut und in einer aufwändigen Inszenierung übergeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Fahrrad online auf der Rose-Website oder vor Ort im Laden bestellt wurde.

"Wir glauben an Omni-Channel", bekräftigt Heckrath-Rose. "Der Kunde hat weiterhin das Bedürfnis nach Kontakt zum Verkäufer". Eingedenk dessen kann man sich leicht ausmalen, dass Bocholt, München und Posthausen wohl langfristig nicht die einzigen Store-Standorte bleiben werden. Gleichtzeitig ist in den Gesprächen mit Mitarbeitern und Führungskräften bei Rose zwischen den Zeilen immer wieder herauszuhören, dass man die Expansion auch nicht übereilt angehen wolle, sondern auf behutsames, organisches Wachstum setze.

Dabei feilt der traditionsreiche Fahrradhändler nicht nur an seiner stationären Strategie. So wurde beispielsweise viel Geld auch in eigene Entwicklungskompetenzen für den Online-Shop gesteckt, wie Heckrath-Rose durchblicken lässt. Und auch bei der Entwicklung der Eigenmarke sieht Heckrath-Rose noch Luft nach oben: "Manchmal fehlt hier noch das letzte Quentchen Design. Aber daran arbeiten wir bereits."

21. November 2018 von Markus Fritsch

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