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Licht und Schatten im Jahr 2025

Shimano steigert den Umsatz, erzielt aber weniger Gewinn

Komponentenhersteller Shimano zeigt im Geschäftsbericht für das Jahr 2025 zwei Gesichter: Den Umsatz konnte Shimano leicht steigern, allerdings brach der Gewinn ein. Welche Gründe für diese Entwicklung angeführt werden und wie die Prognose für das laufende Jahr aussieht.

Bereits nach den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres zeichnete sich in den Bilanzen von Shimano eine klare Tendenz ab, velobiz.de berichtete . Diese wird nun im detaillierten Finanzbericht für das gesamte, vergangene Jahr bestätigt. Der Umsatz des japanischen Konzerns wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 466.243 Millionen Yen (umgerechnet 2,55 Mrd. EUR).

Der Betriebsgewinn sank dagegen im gleichen Zeitraum nochmals um 20,6 Prozent auf umgerechnet rund 283 Mio. EUR und der Reingewinn gar um 55,5 Prozent auf rund 186 Mio. EUR. Diesen Rückgang begründen die Japaner vor allem mit höheren Betriebskosten und der Schwäche der Landeswährung.

Das Geschäft mit Komponenten für Fahrräder und E-Bikes konnte sich im Vergleich zu 2024 leicht erholen, litt aber weiter unter der schlechten Konsumstimmung insbesondere in den Vereinigten Staaten, China, Mittel- und Südamerika und anderen Regionen Asiens. Dagegen seien die Verkäufe in Europa robust gewesen, und neue Produkte wie die kabellosen, elektronischen Mountainbike-Schaltungen und die „Q’Auto“-Schaltung seien gut aufgenommen worden, teilt Shimano mit.

Unterm Strich stieg der mit dem Verkauf von Velo- und E-Bike-Komponenten erzielte Umsatz um 2,7 Prozent auf umgerechnet 1,95 Mrd. EUR, während der Betriebsgewinn in diesem Segment um 20,9 Prozent auf 230 Mio. EUR zurückging.

Zugleich stieg der mit dem Verkauf von Produkten für Sportfischer generierte Umsatz um 5,6 Prozent auf 610 Mio. EUR, während der Verkauf anderer Produkte um 2,3 Prozent auf 2,41 Mio. EUR zurückging. Im Ausblick auf das Jahr 2026 erwartet Shimano keine radikalen Trendwechsel: Während sich die Wirtschaft in Europa weiter erhole, dürfte die Konsumstimmung in anderen, großen Märkten wie den Vereinigten Staaten und China gedämpft bleiben, so die Prognose von Shimano.

Dazu kommen Sorgen wegen steigender, internationaler Spannungen und Handelskonflikte - die US-Strafzölle lassen grüßen. Auf Grund dieser Faktoren erwartet Shimano 2026 beim Umsatz nur ein minimales Wachstum von 0,2 Prozent - und eine nochmalige Abnahme des Betriebsgewinns um 9,1 Prozent.

Den kompletten Finanzbericht veröffentlicht Shimano auf der Unternehmens-Website.

11. Februar 2026 von Laurens van Rooijen

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