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Einschneidende Änderung in der Vertriebsstrategie

SKS geht künftig den direkten Weg zum Fachhandel

Fahrradzubehör-Hersteller SKS (Sundern) stellt seine Vertriebsstrategie um: Ab Oktober können Fachhändler direkt bei SKS vorordern, ab 2. Januar 2009 erfolgt die Auslieferung direkt aus dem eigenen Logistikzentrum. Der Vertrieb via Großhandel wird bis auf zwei Ausnahmen eingestellt. Gleichzeitig hat SKS das Außendienst-Team kräftig aufgestockt, personelle Verstärkung gibt es zudem im Produktmanagement.

Dies könnte ein (weiterer) Fingerzeig für die gesamte Branche sein: Mit SKS stellt ein großer Zubehörlieferant auf Direktvertrieb an den Fachhandel um. Ab Oktober können Fachhändler via neu gestaltetem Online-Shop direkt ab Werk vorordern, ab 2. Januar 2009 erfolgt die Auslieferung dann direkt aus dem Logistikzentrum in Sundern. Für die Betreuung des Fachhandels hat SKS sein Außendienstteam, das bislang aus den Verkaufsberatern Holger Berger (PLZ 0), Stefan Seybold (PLZ 6/7) und Gregor Heising (PLZ 4) bestand vergrößert. Zu den drei Außendienstlern stoßen neu Jörg Reich (PLZ 1,2), Peter Wagner (3/5) und Urs Künzle (6/7).
Zwei Großhändler werden auch über den 1. Januar 2009 hinaus Produkte von SKS in ihrem Katalog anbieten: BBF und Wiener Bike Parts. Damit soll laut SKS-Geschäftsführer Willo Blome die Nahversorgung weiter gesichert werden, da man allein nicht in der Lage wäre, alle Einzelhandelsbetriebe im Direktvertrieb persönlich zu betreuen. Weiterhin wird man mit den Einkaufsverbänden ZEG und Bico zusammenarbeiten: Dort wird SKS in beiden Lägern weiter präsent bleiben.

Als Gründe für den Strategiewechsel nennt Blome zum einen den Anspruch, ein stabiles Preisniveau bei SKS-Produkten im Handel zu erreichen. Bislang seien offensichtlich immer wieder Produkte von Großhändlern, die auch als OEM-Kunden beliefert worden waren, zu niedrigeren Preisen an den Fachhandel abgegeben worden. Zum anderen erhofft man sich bei SKS, dass Verkaufsförderungsmaßnahmen für den Point of Sale besser zum Fachhandel durchdringen als bisher.

Verstärkung im Produktmanagement

Neu auf die Beine wurde auch das Produktmanagement gestellt. Bislang kümmerte sich Geschäftsführer Willo Blome quasi in Personalunion um diesen Bereich. Jetzt hat hier eine erfahrener Mann das Ruder übernommen: Der neue Produktmanager Sebastian Wedhorn kann auf Erfahrungen bei Giant Deutschland und Komenda in der Schweiz bauen.

20. August 2008 von Jürgen Wetzstein

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