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Foto: www.lynskeyperformance.com
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Gläubigerschutz nach Chapter 11

Titan-Spezialist Lynskey meldet Insolvenz an

Der US-amerikanische Titan-Spezialist Lynskey hat Ende April Gläubigerschutz nach Chapter 11 angemeldet. Warum es zu den Liquiditätsproblemen gekommen ist.

Die Familie Lynskey startete ihr Unternehmen unter eigenem Namen im Jahr 2005. Doch schon davor hat sie sich in der Fahrradbranche einen festen Platz erarbeitet mit der Titan-Fahrradmarke Litespeed. Diese wurde im Jahr 1986 gegründet und 13 Jahre später verkauft.
21 Jahre nach der Gründung von Lynskey erfolgte jetzt der Gang vor das Insolvenzgericht. Medienberichten zu Folge hätte der Start eines E-Commerce-Geschäfts mit Shopify zu den Schwierigkeiten beigetragen. Der amerikanischen Fachzeitschrift „Bicycle Retailer“ liegen diesbezüglich offensichtlich die Gerichtsunterlagen des Unternehmens vor, in denen dies als Ursache genannt wird.

Zudem hätten die Schwierigkeiten für das Unternehmen begonnen, als sich der Gesundheitszustand des Mitbegründers und geschäftsführenden Gesellschafters David Lynksey zu verschlechtern begann. Die Entscheidung, Shopify für den Aufbau des E-Commerce-Vertriebs zu nutzen, hätte dann zur Insolvenz geführt.

Das Insolvenzverfahren ist noch in einem frühen Stadium. Anfang Juni ist einer Gläubigerversammlung angesetzt und es gibt eine Frist für die Einreichung von Forderungen, die am 28. August endet.

7. Mai 2026 von Jürgen Wetzstein
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