Schwacher Euro:
ZIV rechnet mit Preisanpassungen für E-Bikes und Fahrräder
„Da in der E-Bike- und Fahrradbranche sehr viele Komponenten auf US-Dollar-Basis eingekauft werden, haben sich somit die Einkaufskonditionen der Hersteller erheblich verschlechtert. Dies kann kurzfristig zu Preissteigerungen führen, da die Kalkulationen in vielen Fällen noch auf Basis des höheren Eurokurses erstellt wurden.
Neben der Euroschwäche kommen noch andere Faktoren hinzu, die zu einer Steigerung der Herstellungskosten geführt haben. Die Rohstoffkosten sind zwar in den letzten Monaten leicht zurückgegangen, durch die Euroschwäche hatte dies jedoch nur geringe positive Auswirkungen, da sehr viele Rohstoffe auf US-Dollar-Basis gehandelt werden.
Auch die Transportkosten sind noch immer sehr hoch und haben Auswirkungen auf die Kostenstrukturen der Hersteller und Importeure von E-Bikes und Fahrrädern. Neben den hohen Spritpreisen sind als Gründe hierfür die Kapazitätsanpassungen der Reedereien im Asien-Europa-Verkehr zu nennen.“
Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) geht deshalb davon aus, dass es aufgrund dieser schwierigen Rahmenbedingungen zu Preisanpassungen für E-Bikes und Fahrräder zur nächsten Saison kommen kann.
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