Nachfolge gescheitert
Fahrradhersteller Transalpes stellt Geschäftsbetrieb ein
Selbstverständlich hatte auch Transalpes unter den Folgen des abrupt beendeten Corona-Booms zu leiden. Zudem sah sich der Spezialist für leichte, sportliche E-Mountainbikes durch die rasante Evolution im Bereich der Hilfsantriebe herausgefordert velobiz.de berichtete . Der eigentliche Grund für die nun beschlossene Einstellung des Betriebs liegt aber laut Inhaber Michel Juhasz in einer gescheiterten Nachfolgeregelung, bei welcher dem vor Jahresfrist als Teilhaber eingestiegene Thomas Steger eine Schlüsselrolle zugekommen wäre.
Da die vertraglichen Verpflichtungen im Rahmen des Management-Buy-outs nicht erfüllt wurden, wird der Betrieb nun eingestellt, kündigt das Unternehmen in einer Mitteilung an. Ganz aufgeben mag Juhasz noch nicht - und merkt an, dass die Hoffnung auf einen weißen Ritter und eine Rettung des Unternehmens in letzter Sekunde zuletzt sterbe.
Dem könnten ausstehende Rechnungen bei Lieferanten und Entwicklungspartnern in die Quere kommen. Noch an der Cycle Week hatte sich Inhaber Michel Juhasz zuversichtlich gezeigt, einen Weg zur mittelfristigen Absicherung des Unternehmens gefunden zu haben.
Die damals in Aussicht gestellte Medienmitteilung ließ im Monat Juni aber auf sich warten. Auch im Juli wurde nichts kommuniziert. Nun folgt nach 24 Jahren das abrupte Ende und Transalpes stellt den Betrieb ein.
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