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Foto: JobRad - Christoph Duepper
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Transformation in Freiburg

JobRad gibt Details zum geplanten Personalabbau bekannt

Die Geschäftsführung von JobRad und der Betriebsrat haben sich auf ein Transformationsprogramm verständigt, das die Organisationsstruktur an veränderte Marktbedingungen anpasst und die Innovationskraft des Unternehmens stärken soll. Teil der Einigung ist die Ausgestaltung des bereits angekündigten Stellenabbaus.

Ein Blick zurück: Im vergangenen Herbst machte erstmals die Meldung die Runde, das bei Dienstradanbieter JobRad eine Anpassung der Personalstruktur, sprich ein Stellenabbau auf der Agenda steht velobiz.de berichtete .
Einen Schnellschuss hat es daraufhin nicht gegeben. Seit Oktober 2025 führten Geschäftsführung und Betriebsrat intensive Verhandlungen über die strategische und strukturelle Weiterentwicklung sowie den angekündigten Stellenabbau. Die Gespräche sind nun offenbar abgeschlossen und alle Mitarbeitenden wurden über das Verhandlungsergebnis informiert.

Im Rahmen der Einigung werden insgesamt 107 Mitarbeitende das Unternehmen bis zum Ende des Jahres verlassen, teilt JobRad soeben mit. Und weiter: „Das Abfindungsprogramm umfasst überdurchschnittliche Konditionen und berücksichtigt soziale Aspekte umfassend.“ Darüber hinaus stehe das Personal-Team den Kolleginnen und Kollegen, die das Unternehmen verlassen werden, bei der Gestaltung des beruflichen Übergangs praktisch zur Seite.
Aus den Kommentaren von Geschäftsführung und Betriebsrat, die jetzt veröffentlicht wurden, geht hervor, dass man sich die Aufgabe sicher nicht einfach gemacht hat, jedoch die Anpassungen aufgrund veränderter Marktbedingungen unumgänglich waren.
Florian Baur, CEO der JobRad GmbH, sagt: „Die vergangenen Monate waren von konstruktiven und anspruchsvollen Gesprächen mit dem Betriebsrat geprägt. Uns war bewusst, dass wir Entscheidungen treffen müssen, die für einzelne Kolleginnen und Kollegen sehr schwer wiegen. Es geht trotz aller betriebswirtschaftlicher Notwendigkeiten immer um Menschen – sie haben Respekt und Wertschätzung verdient. Umso wichtiger war es uns, gemeinsam mit dem Betriebsrat eine faire und sozialverträgliche Lösung zu erarbeiten. Der Stellenabbau ist schmerzhaft – aber er ist im Rahmen unseres Transformationsprozesses notwendig, um JobRad langfristig erfolgreich und wettbewerbsfähig aufzustellen. Für diese gemeinsame Arbeit und Unterstützung möchten wir uns auch bei allen Mitgliedern des Betriebsrats an dieser Stelle bedanken.“

Um jeden Arbeitsplatz gekämpft

Helena Heitzer, Betriebsratsvorsitzende JobRad Deutschland, ergänzt: „Die Verhandlungen wurden von beiden Seiten mit großer Intensität, Sorgfalt und im Bewusstsein der Verantwortung für Mitarbeitende und Unternehmen geführt. Als Betriebsrat haben wir um jeden einzelnen Arbeitsplatz gekämpft. Uns ist bewusst, dass der Verlust des Arbeitsplatzes weitreichende Konsequenzen für die betroffenen Mitarbeitenden hat, und wir bedauern dies sehr. In der Einigung sehen wir dennoch eine tragfähige Lösung, die soziale Verantwortung mit der langfristigen Stabilität des Unternehmens verbindet. Wir als Betriebsräte haben uns entschieden, diesen Weg im Sinne der Mitarbeitenden und des Unternehmens mitzugehen.“

Bei JobRad sieht man den Stellenabbau nicht als einen isolierten Schritt, sondern Teil einer umfassenden strategischen und strukturellen Weiterentwicklung.
„Wir entwickeln JobRad weiter – technologisch, organisatorisch und kulturell“, so Baur. „Mit klareren Strukturen, digitaler Exzellenz und einem konsequenten Fokus auf Produktqualität schaffen wir die Basis, um auch in einem veränderten Marktumfeld erfolgreich zu wachsen.“

Mittwoch um 11:05 von Jürgen Wetzstein

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