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Interessengemeinschaft gegründet

Urbane Mobilitätsanbieter bündeln ihre Kräfte

Insgesamt neun führende Mobilitätsanbieter haben die gemeinsam die „Plattfrom Shared Mobility“ (PSM) gegründet. Welche Ziele die Interessengemeinschaft verfolgt.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Unternehmen ird, Dott, Lime, Miles, Share Now, Spin, Tier, Voi und WeShare. Sie repräsentieren nach eigenen Angaben rund 8,7 Mio. Shared Mobility Nutzer in Deutschland. Gemeinschaftlich wollen sie künftig ihre Belange stärker vertreten und kommunizieren, um so weiter an Gewicht in der öffentlichen und politischen Diskussion zu gewinnen.

„Die PSM bietet die Chance, als Bindeglied zwischen politischen Entscheidern und Anbietern Vorurteile aufzulösen, gemeinsame Ziele zu definieren und urbane Mobilität in ihrer Gesamtheit zu gestalten“, so Michael Fischer, Leiter PR & Public Affairs bei WeShare und Sprecher der Arbeitsgruppe Carsharing der PSM. Christoph Egels, Public Policy Manager DACH bei Voi und Sprecher der Arbeitsgruppe Mikromobilität der PSM, ergänzt: „Die PSM soll in Zukunft als zentraler Ansprechpartner für Themen im Bereich geteilter Mobilität dienen, welche die gemeinsamen Interessen der Mitglieder vertritt. Wir möchten darüber sprechen, wie es uns gelingen kann, eine weitgehend nachhaltige Mobilität zu schaffen und diese für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.“

Umfassender Verband als Ziel

Die PSM startet zunächst mit neun Mitgliedern aus den Bereichen stationsloses Carsharing und Mikromobilität, steht jedoch bereits mit weiteren Akteuren in Verhandlungen über einen Beitritt. Mittelfristig will sich die „Plattform Shared Mobility“ auch für weitere Sharing-Angebote und Unternehmen öffnen – hierzu zählen beispielsweise Bike- und Mopedsharing-Anbieter, Ridesharing, Urban Air Mobility oder für IT-Systemhäuser im Bereich der urbanen Mobilität. Ziel sei es, so zu einem übergreifenden Verband für privatwirtschaftliche Anbieter geteilter Mobilität zu werden. Auf europäischer Ebene will die PSM die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Verbänden und auch die Gründung adäquater europäischer Organisationen vorantreiben.

22. Februar 2021 von Jürgen Wetzstein
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